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Vegan leben ist gut für Mensch und Umwelt: weniger Herzkreislauf-Erkrankungen und weniger CO2

Wenn sich eine Millionen Menschen einen Monat lang vegan ernähren, spart das 6,2 Millionen Liter Wasser, 103 840 Tonnen CO2EQ und 3,4 Millionen Tiere werden vor dem Tod bewahrt. In Deutschland leben aktuell ungefähr 1,3 Millionen Menschen vegan. Das sind gerade einmal 1,5% – da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben!

Um diese Zahl zu erhöhen und Menschen – zumindest auf Zeit – zu Veganern zu machen, gibt es Initiativen wie den Veganuary. Das soll Leute dazu bewegen, den ganzen Januar über vegan zu leben und zu testen, ob diese Lebensform zu ihnen passt. Was die Vorteile von veganem Leben sind und wie gut es für die Umwelt ist, vegan und saisonal einzukaufen verraten wir dir hier.

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Tschüss Treibhausgase – hallo glückliche Tiere

“Ein:e klassische:r Veganer:in” ist Ende 20, Anfang 30, weiblich und gerade am Übergang vom Studium zum Beruf. Die Beweggründe vegan zu leben sind so vielfältig wie individuell: Sei es aus gesundheitlichen Gründen, aus Umweltschutz oder zum Wohl der Tiere. Fakt ist, vegan zu leben ist besser für Tier und Umwelt, da weniger Anbauflächen für Tierfutter genutzt werden, weniger CO2 ausgestoßen wird und natürlich keine Tiere für unsere Ernährung gequält oder gar getötet werden müssen.

Der CO2 Ausstoß der Viehzucht liegt laut den vereinten Nationen bei rund 15% der weltweiten Treibhausgasemissionen. In Deutschland liegt der Anteil der Treibhausgase durch Ernährung bei 16% des Gesamtanteils. Das entspricht derselben Menge an Emissionen wie die deutschen im Bereich Mobilität ausstoßen. 

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Zwei Tonnen Treibhausgase sparst du pro Jahr ein, wenn du vegan lebst, davon 670 Kilogramm CO2. Das sind in jedem Fall schon mal schlagkräftige Argumente für einen veganen Lebensstil. Aber auch der gesundheitliche Aspekt ist nicht außer acht zu lassen: Um ungefähr 22% reduziert sich beispielsweise das Risiko für koronare Herzkrankheiten, wenn du dich vegan ernährst. 

Übrigens: Das Wohl der Tiere spielt auch im Rahmen von Tierversuchen und Kosmetik eine Rolle. Wenn du dich dafür interessierst, schau doch mal bei unserem Artikel zum Thema vegane Kosmetik vorbei.

kuh vegan glücklich

Regional ist nicht nur gut, sondern auch besser für alle

Aber nochmal zurück zu den Treibhausgasen. Die entstehen nicht nur bei der Produktion von (tierischen) Lebensmitteln, sondern auch bei deren Transport. Auch wenn es natürlich nicht egal ist, was du isst, macht der Faktor, von wo du dein Essen beziehst, trotzdem einen Anteil deiner Emissionen aus. Je weiter Lebensmittel transportiert werden müssen, umso höher ist logischerweise die Menge an Treibhausgasen, die dafür in die Umwelt gelangen. Deshalb ist es nicht nur wichtig darauf zu achten, was du isst, sondern auch woher es kommt. 

Regionales und saisonales Gemüse und Obst schmeckt nicht nur besser, weil es hier vollständig reifen darf, sondern ist auch noch gesünder, weil sich die sekundären Pflanzenstoffe erst mit späterer Reife entfalten und gesund für dich sind. Auch werden für Produkte, die gerade Saison und keine weiten Lieferwege haben, weniger Verpackungsmaterialien benötigt und natürlich für den Transport weniger CO2 ausgestoßen. 

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Bunter Teller für ein gesundes Leben

Ausreichend Obst und Gemüse zu sich zu nehmen ist besonders wichtig. Der Körper zieht daraus viele Nährstoffe, die für ein gesundes Leben wichtig sind. Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung solltest du pro Tag rund 400g Gemüse (roh oder verarbeitet) und circa 250g Obst zu dir nehmen. Pflanzen sind also der wichtigste Bestandteil der menschlichen Ernährung. Hinzu kommt natürlich viel zu trinken und Kohlenhydrate in möglichst unverarbeiteter Form. 


Häufig wird noch eine gewisse Portion Fleisch oder Fisch empfohlen, die aber so nicht unbedingt notwendig sind. Wichtige Eiweiße kannst du auch über Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen oder Kichererbsen zu dir nehmen oder über eiweißreiches Gemüse wie Brokkoli oder Blattspinat. Auch die wichtigen Omega 3 Fettsäuren stecken nicht nur – wie viele glauben – in Fisch, sondern auch in Leinsamen, Walnüssen, Oliven und den entsprechenden Ölen. Du siehst, sich vegan und gesund zu ernähren ist definitiv möglich. Immerhin geben 56% der deutschen an “Flexitarier” zu sein. Das heißt, sie verzichten regelmäßig bewusst auf Fleisch, was in jedem Fall schon mal eine gute Sache ist. 


Veganuary Highlight: Saisonal, regional – genial

Jetzt aber zurück zum Veganuary. Solltest du mitmachen, befindest du dich jetzt quasi schon auf der Zielgeraden. Darauf kannst du sehr stolz sein! Um dir die letzten Meter noch lecker und vor allem gesund und regional zu “versüßen” haben wir ein tolles saisonales Rezept für dich: Nämlich einen herzhaften Grünkohl-Rote-Bete-Salat mit Ofenkartoffeln

À propos de l'auteur

Marina Danner
Marina Danner
Marina liebt Worte: Sie arbeitet als Texterin, Konzepterin und freie Traurednerin. Was sie bewegt? Die Liebe, unser Planet und zwischenmenschliche Beziehungen. Marina liebt die Natur, leckeres Essen und gute Gespräche.